ÜBUNGSSPAZIERGÄNGE

 

Wir treffen uns in Großostheim und gehen gemeinsam 30 Minuten "spazieren".

Hierbei üben wir, was in den Einzelstunden trainiert wurde. 

Es kommt nichts "Neues" hinzu, sondern wir integrieren gemeinsam das bisher Erlernte.

 

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Trainingsspecial AN LOCKERER LEINE GEHEN - Einzeltraining -

 

Wir treffen uns 2 x in deiner Umgebung und üben gemeinsam Umorientierung und Aufmerksamkeit

für ein entspanntes "nebeneinander gehen".

Es ist kein Kurs für Hunde, die Schwierigkeiten mit Leinenbegegnungen haben.

Es geht einzig um das Gehen an lockerer Leine.


Um ein für deinen Hund optimales Training zu gewährleisten und dir die nötige Vorbereitung zu bieten, findet im Vorfeld ein Training bei dir zu Hause statt, mit 
Markersignal, Umorientierungssignal, Leinenendesignal und

Handtouch.

 

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Trainingsspecial SICHERER RÜCKRUF - Einzeltraining - 

 

Wir treffen uns 2x in deiner Umgebung und üben gemeinsam Umorientierung, Stoppen auf Distanz und mehrere zu den jeweiligen Situationen passende bombenfeste Rückrufe.

Es ist kein Anti-Jagd-Kurs.

Wir erarbeiten verschiedene Rückrufe für alle möglichen Alltagssituationen.

 

Um ein für deinen Hund optimales Training zu gewährleisten und dir die nötige Vorbereitung zu bieten, findet im Vorfeld ein Training bei dir zu Hause statt.

 

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Workshop OPTIMALER SPAZIERGANG - Beschäftigung und Auslastung


Wir erarbeiten gemeinsam viele "Spiele", die alle Sinne des Hundes ansprechen und somit Freude und Spaß in diese tägliche HUNDEZEIT bringen.

Enrichment ist das Zauberwort hierfür (Blogartikel).

Ganz nebenbei behandeln wir damit auch das ein oder andere Jagdverhalten und beruhigen Hippelhunde.
Gerade bei ekelhaft schlechtem Wetter verkürzen wir damit auch ihre "nötige" Kilometerleistung.

 

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WELPENSPECIALE

 

Bereits VOR der Anschaffung eines Welpen berate ich Sie gerne -unentgeltlich-. Da ich selbst als Züchterin im IHV tätig war, kann ich hier sehr viele Tips/Ratschläge geben.

 

Ist der "Kleine" dann da, sind die ersten Wochen im neuen Zuhause oft sehr aufregend. Es gibt so viel zu entdecken, zu erleben und eben zu lernen.

Hier biete ich Ihnen im WelpenSpeciale alle nötigen Übungen an, ganz auf das Alter und Temperament zugeschnitten. Wir treffen uns 5mal innerhalb von 10 Tagen. Dies sollte der optimale  Grundstein für ein fröhliches und gelassenes Zusammenleben sein.


Anschließend können wir uns gemeinsam mit einem JunghundSpeciale auf und durch die Zeit der Pubertät vorbereiten.

 

Was ich sicherlich nicht anbieten werde, sind sog. Spiel- und Raufergruppen, bei denen die Hunde das "unter sich ausmachen" sollen. Hier können weder Welpen, noch Junghunde etwas Positives lernen. Auch nicht untereinander. Sie erwarten ja auch nicht, dass Ihr Kind im Kindergarten von anderen Kindern lernt.

 

Welpengruppen mit mehr als 3-4 Welpen sind ebenfalls nicht bei mir zu finden. Auch hierbei ist entspanntes Lernen beinahe unmöglich. Für Hunde in der Pubertät gibt es grundsätzlich kein Gruppentraining. Was wir anbieten, ist zwischen den normalen Trainingsstunden ein SocialWalk. Hier wird nicht gespielt, sondern in angemessenem Abstand gelernt, die Anwesenheit anderer in Ruhe zu tolerieren.

 

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Allesfresserkurse (Ant-Giftköder).

Wir bringen dem Hund mittels Markertraining bei, dass es sich für ihn lohnt zu warten bzw. Fressbares erst mal anzuzeigen.

 

 

SOCIAL WALKS, also geführte Gruppenspaziergänge zum Üben des Sozialverhaltens, finden regelmäßig statt.

Es geht hier darum, dass der Hund da "eben NICHT da durch muss", sondern wir üben so, dass der Hund gelassen bleiben kann, obwohl da andere Hunde sind. 

Gleichzeitig trainieren wir die KÖRPERSPRACHE lesen und einschätzen zu können.

Es sind KEINE Spielstunden!

Wir nehmen RÜCKSICHT aufeinander und üben sozial positives Verhalten zu verstärken.

 

Ebenfalls im Angebot LONGIEREN.

Dies ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit für lauffreudige Hunde Spaß zu haben, sondern die Übungen am Longierkreis fördern ganz nebenbei die Aufmerksamkeit des Hundes zum Halter und damit hat dies Einfluß aufs ganze tägliche Zusammenleben.

 

Wer einen jagdlich motivierten Hund führt, dem empfehle ich DUMMYARBEIT zum Ausgleich und natürlich als Alternative. Ganz "nebenbei"  fördert sie die Konzentration, Aufmerksamkeit, aber auch körperliche Auslastung.

Training mit dem Dummy ist weit mehr als "Bällchen/Dummys schmeißen", es sind durchaus anspruchsvolle Aufgaben, die Hund und Mensch eine Menge Spaß bringen.

 

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Alleinebleibtraining

 

Zunächst möchte ich einen kleinen Ausflug in die Entwicklungsgeschichte unserer Haushunde machen.

 

Aus dem Wildtier Wolf wurde irgendwann der Haushund.

Wölfe sind Rudeltiere, das heißt, sie gehen eine enge Bindung mit ihrem Rudel

(Rudel = miteinander verwandte Tiergruppe) ein.

 

Wir haben es nun über Jahrtausende geschafft, dass der Hund sich nicht mehr zu seinen Artgenossen hingezogen fühlt, ja sie ignoriert, um dafür zu einer anderen Art, den Menschen, eine enge Bindung aufzubauen.

Das ist schon ziemlich toll und sucht in der Natur seinesgleichen.

 

Was genau bedeutet Bindung in diesem Fall?

Oftmals werden hier die arg strapazierten Begriffe Bindung und Beziehung wild durcheinandergeworfen.

 

Bindung bedeutet zuerst mal in eine Beziehung gehen.

Beziehungen hat ein Hund zu allen Menschen und Artgenossen, mit denen er kommunizieren kann.

Hieraus entwickelt sich Bindung (gute oder weniger gute), meist zur Hauptbezugsperson.

Bindungspartner geben einander Sicherheit, Rückhalt, Schutz und Bedürfnisbefriedigung.

 

Und nun erwarten wir, dass unsere so „geformten“ Hunde verstehen, dass sie vom Bindungspartner alleine gelassen werden.

Dass ihr Schutz, ihre Sicherheit und ja auch die Befriedigung ihrer Bedürfnisse unterbrochen,

wenn nicht für immer beendet wird.

Kognitiv kann ein Hund nicht verstehen, dass der Mensch immer wieder zurückkommt.

 

Du merkst schon, es ist nicht so einfach für unsere Hunde und eine Gewöhnung ans regelmäßige Alleinbleiben klappt so in den aller seltensten Fällen.

Gewöhnung, Habituation, an Etwas, kann nur funktionieren, wenn keine negativen Emotionen im Hintergrund sind.

Denn damit erfolgt das Gegenteil, die Sensitivierung, die immer stärker werdenden negativen Emotionen.

 

Wie erkennst du, dass dein Hund Trennungsstress hat?

 

Diese Frage ist gar nicht so einfach pauschal zu beantworten, denn dieser Stress äußerst sich vielfältig und individuell.

 

Nicht jeder Hund jault, bellt oder zerstört die Einrichtung, bzw. er hat im Laufe der Zeit gelernt, dass all dieses verzweifelte Zurückrufen seiner Bindungspartner nicht zum Erfolg führt und ist oft völlig erschöpft.

 

Oftmals leiden die Hunde still, liegen vermeintlich ruhig und freuen sich wie Bolle, wenn der Mensch heimkommt.

Das bedeutet aber leider nicht, dass dieser immense Stress nicht Stunde um Stunde andauert und damit auch die Stresshormonausschüttung.

 

Viele Hunde können sich von all diesen Stresshormonen nicht erholen und so entwickeln sich Artgenossenaggressionen, intensives Jagdverhalten, Angstverhalten und vieles mehr, dessen Ursprung nur im Alleinbleibstress zu suchen ist.

Denn wie wir wissen, verbraucht Stress super viel Impulskontrolle und wenn diese aufgebraucht

ist, ist angepasstes Reagieren auf selbst allereinfachste Alltagssituationen nicht mehr möglich.

 

Zu allem Überfluss aktivieren diese Stresshormone beim Alleinebleiben auch noch das Schmerzzentrum.

Der Hund leidet also so richtig!

 

Wir trainieren gemeinsam verschiedene Tools, die dem Hund die Möglichkeit bieten, auch in Abwesenheit seiner Bezugspersonen entspannt bleiben zu können.